Sonntag, 27. Januar 2013

Im Weltraum nichts Neues

Einigen von euch ist es vielleicht aufgefallen, dass es letzte Woche keinen Blog-Eintrag gab. Das lag ganz einfach daran, dass es nichts zu berichten gab. Wenn man ein Buch schreiben und veröffentlichen will, muss man sich nicht nur darüber im Klaren sein, dass man viele einsame Stunden verbringen wird, sondern auch darüber, dass man viele langweilige Stunden vor sich hat.
Nachdem die letzten Skripte von Familie und Freunden zurückgekommen sind, habe ich mich darüber hergemacht und mein Manuskript überarbeitet. Die Arbeit ist jetzt abgeschlossen. Sieht gut aus. Endlich!
Dennoch bin ich mit der Überarbeitung noch nicht ganz fertig.
Auf http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online kann man Texte korrigieren lassen. Die Duden-Korrektursoftware ist eindeutig besser als die Rechtschreibprüfung von MS-Word. Da dies aber eine Testversion ist, gibt es selbstverständlich einen Haken: Die Anzahl der Zeichen, die überprüft werden können, ist begrenzt. Sie umfasst nicht einmal eine Normseite. Das bedeutet also, dass ich mein Skript abschnittsweise dort einfüge, überprüfen lasse und danach gegebenenfalls händisch korrigiere. Sehr monoton, sehr zeitaufwendig, aber fruchtbar. Da wird der letzte Feinschliff vorgenommen: Vergessene oder überflüssige Kommata, zu viele Leerzeichen, korrekte Zusammen- und Getrenntschreibung, die durch die letzten Rechtschreibreformen zu einem undurchsichtigem Wirrwar geworden ist. Zwei Beispiele: "gefangen genommen", aber "ruhiggestellt". Und hier, noch besser: "Angst einflößend", aber "existenzbedrohend"!
Jedenfalls wird es noch ein paar Stunden dauern, bis diese aufregende Arbeit erledigt ist. Dann ist schon fast alles geschafft und ich kann bald die Verlage anschreiben!
Ich freue mich schon.