Sonntag, 24. März 2013

Geduld ist eine Tugend


Der wahrscheinlich schwerste Teil des ganzen Buchprojektes ist wohl das Warten auf eine Antwort der Verlage. Es sind bereits – oder erst – drei Wochen vergangen, seitdem ich mein Skript angeboten habe. Und genauso wie sich einige von euch vielleicht gefragt haben, warum ich so lange keinen Blogeintrag geschrieben habe, frage ich mich, wie das Skript wohl angenommen wird. Wird es das überhaupt? Ist die Bewerbung interessant genug, sodass ein Lektor tatsächlich einen Blick in das Skript wirft? Und wenn ja: Trifft es dessen Geschmack? Reißt es ihn vom Hocker oder legt er es nach dem ersten Absatz auf den Absagenstapel?
Wie in jeder Situation ist auch hier der erste Eindruck entscheidend, und es gibt keine Chance für einen zweiten. So sitze ich also wie auf glühenden Kohlen. Aber wenn ich etwas während der letzten Jahre, in denen ich mein Buch geschrieben habe, gelernt habe, dann ist es, Geduld zu haben.


Auf Neobooks hat sich übrigens Ernüchterung eingestellt. Nachdem mein Werk in ziemlich kurzer Zeit weit nach vorn geprescht war, und es letztendlich sogar für zwei Wochen Platz fünf erreichte, begann vor einigen Wochen der Abstieg. Jetzt dümpelt es in den Dreißigern und keine Besserung ist in Sicht. Bis zum Ende des aktuellen Wettbewerbszyklus‘ sind es zwar noch 21 Tage, trotzdem glaube ich nicht, dass es mein Werk bis dahin noch unter die TOP 10 schafft. Ein Trost sind die größtenteils guten Rezensionen, die es erhalten hat. Die Frage, ob ich mein Werk selbst verlegen sollte, drängt sich damit immer mehr auf.
Doch bis zum Sommer werde ich noch auf die Antworten der Verlage warten.

Kommentare:

  1. Oh, ich kann Deine Ungeduld verstehen! Tut mir leid, dass ich meine Rezi erst auf den letzten Drücker in den WB geworfen habe. Dein Werk gefällt mir sehr gut, und ich halte es durchaus für würdig, veröffentlicht zu werden.

    AntwortenLöschen
  2. Danke dir. Aber deine Rezension war genau das, was mein Werk brauchte, um doch noch unter die TOP 10 zu gelangen. Das war aufregend! Das ist es immer noch. ;-)

    AntwortenLöschen